Ausführliche Erklärung
1. Zweck & Kerntechnologie
Qubic wurde als „quorum-basierter Computer“ entwickelt. Die zentrale Innovation ist das Useful Proof of Work (UPoW). Dabei wird der energieintensive Mining-Prozess sinnvoll umgewidmet: Statt willkürliche Rechenaufgaben zu lösen, wird die Rechenleistung dazu verwendet, die eigene künstliche Intelligenz Aigarth zu trainieren. So werden die Kosten für die Netzwerksicherheit in einen wertvollen Nutzen verwandelt – das dezentrale Training eines KI-Modells.
2. Architektur & Leistung
Das Netzwerk wird von 676 Knotenpunkten, den sogenannten Computors, betrieben. Für den Konsens ist eine Supermehrheit von mindestens 451 Knoten erforderlich. Dieser Prozess läuft in schnellen „Ticks“ ab. Dadurch kann Qubic Transaktionen gebührenfrei und mit sofortiger Endgültigkeit verarbeiten. Externe Prüfungen bestätigen, dass das Netzwerk über 15,5 Millionen Transaktionen pro Sekunde bewältigen kann (CertiK) – damit zählt Qubic zu den schnellsten Blockchains weltweit.
3. Tokenomics & Wertkreislauf
Der QUBIC-Token ist begrenzt und nicht teilbar. Das wirtschaftliche Modell ist zyklisch und deflationär. Das Netzwerk betreibt „ausgelagertes Mining“ für andere Proof-of-Work-Coins (zunächst Monero, aktuell Dogecoin). Die daraus erzielten Einnahmen werden verwendet, um QUBIC-Token am Markt zurückzukaufen und anschließend zu vernichten (Bitcoinist). Dieses Verfahren verringert das Token-Angebot und sorgt dafür, dass die Interessen der Miner mit der Gesundheit des Ökosystems übereinstimmen.
Fazit
Qubic ist im Kern ein dezentraler Supercomputer, der rohe Rechenleistung monetarisiert, um die KI-Entwicklung voranzutreiben. So entsteht eine geschlossene Wirtschaft, in der Arbeit direkt Wert schafft und die Token-Versorgung kontrolliert wird. Wird sich das neuartige Useful Proof of Work als Standard für nachhaltige und wertschöpfende Blockchain-Infrastrukturen durchsetzen?