Ausführliche Analyse
1. Große Token-Freigabe am 1. August (25. Juli 2026)
Überblick: Am 1. August 2026 steht eine kombinierte Token-Freigabe im Wert von 77,07 Millionen US-Dollar an, davon entfallen 38,35 Millionen EIGEN-Token auf EigenCloud. Diese Token haben einen Wert von etwa 7,87 Millionen US-Dollar und entsprechen 5,18 % des umlaufenden Angebots. Dieses Ereignis wurde von Tradern genau beobachtet, weshalb der Kurs in den sieben Tagen vor der Ankündigung um 12,6 % gefallen ist – der Markt hat die erhöhte Verfügbarkeit bereits eingepreist.
Bedeutung: Kurzfristig wirkt sich diese Freigabe negativ auf den Kurs von EIGEN aus, da eine große Menge neuer Token auf den Markt kommen könnte, die von den Empfängern verkauft werden. Besonders bei geringer Marktlage kann das den Preis weiter belasten. Der Kursrückgang vor dem Termin zeigt, dass das Ereignis bereits erwartet wurde, wie stark der tatsächliche Verkaufsdruck danach wird, hängt von den Einzahlungen auf den Börsen ab. (Crypto.news)
2. Starke Aktivität von Großinvestoren trotz stabilem Kurs (23. Juli 2026)
Überblick: Obwohl der Kurs von EIGEN bei etwa 0,23 US-Dollar stagniert, zeigen die On-Chain-Daten deutliche Anzeichen für gezielte Ansammlung. An einem einzigen Tag wurden 60 Transaktionen von sogenannten „Whales“ (Großinvestoren) verzeichnet – der höchste Wert seit Mitte März. Gleichzeitig wurden 219 neue Wallets erstellt, was das stärkste tägliche Wachstum seit Juni bedeutet. Diese Diskrepanz zwischen stabilem Kurs und steigender Netzwerkaktivität deutet darauf hin, dass große Investoren ihre Positionen heimlich aufbauen.
Bedeutung: Dies ist ein vorsichtig positives Signal für EIGEN, da es auf eine wachsende Nachfrage von erfahrenen Investoren hinweist, die möglicherweise eine zukünftige Kurssteigerung vorbereiten. Allerdings garantiert diese Ansammlung keinen sofortigen Kursanstieg. Der Preis muss noch wichtige technische Widerstände im Bereich von 0,32 bis 0,34 US-Dollar überwinden, um einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu bestätigen. (CoinMarketCap)
Fazit
EigenCloud steht aktuell vor der Herausforderung, die neue Tokenmenge zu verkraften, was den Kurs belastet. Gleichzeitig zeigen sich Anzeichen dafür, dass größere Investoren strategisch aufstocken. Ob die Nachfrage dieser „Whales“ ausreicht, um die bevorstehende Freigabe zu absorbieren und einen Ausbruch zu ermöglichen, oder ob der Verkaufsdruck kurzfristig weiter dominiert, bleibt abzuwarten.